Skike



Erfunden haben es nicht die Schweizer, sondern ein Österreicher - Otto Eder. Der Name skike setzt sich zusammen aus dem Wort "skate" und dem Wort "bike".

 

Was ist skiken?

Skiken ist on & offroad skaten

Die Lauftechnik von "skiken" gleicht dem Skilanglauf Skating-Stil mit dem Unterschied, dass man es ganzjährig und bei jedem Wetter durchführen kann. Diese neue Sportart skiken ist relativ einfach und in jedem Alter zu erlernen. Sie nutzt den Skating-Bewegungsablauf durch den bewussten Stockeinsatz. Durch einen kräftigen Einsatz der Arm- und Oberkörpermuskulatur kann das Tempo erhöht und die Effektivität der Trainingseinheit gesteigert werden.

 

  • skiken ist Ganzkörpertraining
    Die Gelenke werden nachweislich mehr geschont als beim "walken" oder "skaten"!

 

  • skiken ist Herz-und Kreislauftraining
    skiken macht schlank. skiken stärkt die Muskulatur und stabilisiert so den Knochenbau.

 

  • skiken ist durch das effektive Bremssystem sicherer als Inline skaten

 

Wer kann skiken?

Es sind durchaus nicht immer "Sportskanonen", die diese neue Sportart für sich entdecken, sondern jeder Mensch jeden Alters, der etwas für seine Gesundheit tun will, sogar total Ungeübte, für die es der Einstieg in eine neue sportliche Betätigung ist. Skiken trainiert nämlich nicht nur Herz und Kreislauf, sondern schont auch Gelenke, Bänder und Sehnen und ist gut für die Figur.

 

Wo kann man Skiken?

Grundsätzlich kann man überall da Skike, wo man auch mit dem Mountainbike fahren kann! Wenn ein Radweg endet und der feste Naturboden beginnt, macht Skiken erst richtig Spaß. In der Stadt nicht nur auf Asphalt, sondern auch auf Kopfsteinpflaster. Über Treppen und unbefestigte Teilabschnitte. Auf Wiesen und Waldwegen, wo es erlaubt ist.

 

Skike Angebot

 

Wir bieten in unserem Haus immer im letzten Samstag des Monats Schnupperkurse, Einsteigerkurse und Aufbaukurse an. Wir orientieren uns in diesem Rahmen an den bundesweit einheitlichen Preisen:

 

Schnupperkurs Inhalt:

 

  • richtiges Anlegen und Einstellen der skikes

 

  • Bremstechnik

 

  • erste Skatingschritte mit Stockeinsatz

 

Kursdauer: 60 Minuten, Kursgebühr: 20,00 €, (inklusive Leihgebühr für skikes, Stöcke und Helm!)

 

Einsteigerkurs Inhalt:

 

  • richtiges Anlegen und Einstellen der skikes

 

  • Bremstechnik

 

  • erste Skatingschritte mit Stockeinsatz

 

  • verschiedene Schritttechniken (Grundschritt, Bergschritt, Beschleunigung)

 

  • Bremsen im Gefälle

 

  • Übungen zur Verlängerung der Rollphase

 

  • Spiele auf skikes

 

Kursdauer: 180 Minuten, Kursgebühr: 60,00 €, (inklusive Leihgebühr für skikes, Stöcke und Helm!)

 

Aufbaukurs Inhalt:

 

  • Verbesserung der Grundlagen (Sicherheit, Koordination, ...)

 

  • symmetrische Techniken (2:1, 1:1)

 

  • asymmetrische Techniken (Führhand)

 

  • Kurventechniken

 

  • Praktische Umsetzung des Gelernten (kleine Tour)

 

Voraussetzung: Einsteigerkurs oder entsprechende Erfahrung. Kursdauer: 180 Minuten, Kursgebühr: 60,00 €, (inklusive Leihgebühr für skikes, Stöcke und Helm!)

 

Unabhängig von den Kursen sollten Sie Handschuhe, Protektoren und ganz wichtig sehr viel Spaß mitbringen!

Um die Effektivität pro Kurs im Vordergrund zu halten, findet jeder Kurs mit ca. 5 Personen statt.

 

Wintersport ohne Schnee scheint eine durchaus realistische Vision für die Zukunft zu sein. Skiken gilt nicht nur als Ersatz für den Wintersport, sondern ist eine neue Sportart, die ganzjährliche und wetterunabhängige Aktivitäten ermöglicht.

Diese Sportart ist nahezu auf allen Wegen und bei jedem Wetter möglich. Selbst bei dünner Schneedecke, durch Pfützen und über mit Wurzeln durchzogenen Waldwegen, ja auch über kleine Steine hinweg macht Skiken immer noch Freude und steigert sogar den Spaß an dem Sportgerät.

Es ist ein Sportgerät für on- und offroad und ist nach dem Erlernen der richtigen Techniken eine perfekte Möglichkeit zur Gestaltung eines interessanten und abwechslungsreichen Ganzkörpertrainings mit allen möglichen Facetten. Skikes eignen sich zur Verbesserung der Ausdauer und der Fitness genauso gut, wie zu einem gezielten Muskelaufbau.

Der Trainingseffekt ist vergleichbar dem des Joggens, mit dem Unterschied, dass nicht nur die Beinmuskulatur arbeiten, sondern im gleichen Maße Rumpf-, Bauch-, Gesäß-, Rücken- und Armmuskulatur eine deutliche Kräftigung erfahren. Skiken ist die beste Möglichkeit, den ganzen Körper schonend zu trainieren.

 

Skiken aus der Sicht einer Kardiologin

In zahlreichen medizinischen Studien wurde untersucht, ob die körperliche Fitness aktiver Menschen einen positiven Einfluss auf das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen hat. Demnach haben körperliche Aktive im Vergleich zu Inaktiven ein bis zu 50% geringeres Risiko Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße zu erleiden und ein um 30-50% geringeres Risiko, an Diabetes zu erkranken. Neben den eben genannten positiven Effekten führen regelmäßige körperliche Aktivitäten zu einer deutlichen Minderung des Krebsrisikos. Insbesondere ergaben sich diese Ergebnisse für Darm- und Brustkrebs. Es hat sich gezeigt, dass für eine Verbesserung der Fitness des Herzkreislaufsystems besonders gut Sportarten geeignet sind, die große Muskelgruppen rhythmisch und dynamisch beanspruchen.

 

Skiken aus der Sicht eines Physiotherapeuten

Die Knie- und Hüftgelenke sind die wichtigsten Gelenke im menschlichen Organismus. Speziell das Kniegelenk dient der stabilen Balance beim Skiken. Da sich die Beschaffenheit des Untergrundes ständig ändert, erfährt die Balance, vor allem beim Cross-Skaten, ein intensives Training.

 

Auch bei Rückenproblemen, die zu den üblichen Beschwerden unserer bewegungsarmen Gesellschaft zählen, kann Skiken zu einer deutlichen Besserung beitragen. Die Gründe für die positive Beeinflussung sind vielschichtig. Da Skiken den gesamten Muskelapparat des Organismus betrifft und auch trainiert, profitieren nicht nur Bein- und Armmuskulatur, sondern in besonderem Maße die gesamte Rumpfmuskulatur, die im Rückenbereich stützend auf die Wirbelsäule wirkt.